Schulhaus Laubegg, 2002

Fensterglas gebrochen, ca. 1100 × 1000 × 20 cm

Für den Neubau einer Grundschule in Dättnau/Winterthur war der Maler Reto Boller mit einem Kunst-am-Bau-Projekt beauftragt worden. Boller plante, eine Kunststofflandschaft zu gestalten für ein Vordach, das vom Treppenhaus einsehbar ist – eine Landschaft, die farblich mit der umgebenden Natur in Kontrast stehen sollte.

Nach Versuchen mit Form und Material fiel die Entscheidung zugunsten einer Schüttung aus blauem Glasbruch, Scherben aus kobalthaltigem Glas, die im Produktionsprozess von Spezialgläsern anfallen. Ihr Farbton ist je nach Charge unterschiedlich und nicht leicht wiederholbar. Nach Recherchen der Kunstgiesserei fand sich Glas im geeigneten Farbton bei einem Hersteller in Grünenplan (Deutschland). Die Kunstgiesserei übernahm die Planung und Ausführung des Projekts auf dem Schulgelände.