sie geboren 1965 in Dublin, er geboren 1962 in Baden, arbeiten seit 1990 als kollaboratives Künstlerduo zusammen.

In ihren meist fotografischen und filmischen Arbeiten kreiert das Künstlerpaar neue Formen des Genschichtenerzählens und untersucht dabei Mechanismen von Erinnerung und Geschichte und deren Einflüsse auf kollektive Werte einer Gesellschaft.

Bust, 2017

Messing
Bilder 2/18, 17/18, 18/18: Bust 2017, installation, detail. Courtesy: Tanya Bonakdar Gallery, New York and Lora Reynolds Gallery, Austin. Photo Credit: Ugo Carmeni

Für ihre Präsentation im Schweizer Pavillon an der Venedig Biennale 2017 beschäftigte sich das Künstlerduo Teresa Hubbard / Alexander Birchler mit dem Leben und Erbe von Alberto Giacometti. Im Pavillon zeigen sie eine fiktiv-dokumentarische Arbeit über Flora Mayo (*1899), eine bislang kaum bekannte amerikanische Künstlerin, die in den 1920ern in Paris studierte und damals Geliebte von Giacometti war.

Einzig durch eine Fotografie des Paares ist eine Büste überliefert, welche Flora von Alberto gemacht hatte. In der Kunstgiesserei St.Gallen wurde mithilfe der historischen Aufnahmen die Halbfigur nachmodelliert. Die neu gegossene Plastik ist mit einer Reproduktion der Fotografie in den Giardini in Venedig ausgestellt zusammen mit der zweiseitig projizierten Filminstallation «Flora», eine Fiktion, welche die Künstlerin in ihrem Pariser Atelier bei der Arbeit an jener Büste zeigt.