geb. 1967 in Vancouver

Für seine Installation im kanadischen Pavillon an der Venedig Biennale 2017 verbrachte Geoffrey Farmer mehrere Monate im Sittertal und entwickelte in engem Austausch mit der Kunstgiesserei sowie der Stiftung Sitterwerk die Umsetzung seiner Präsentation. Dabei kreierte der Künstler ein reichhaltiges Geflecht von persönlichen Erinnerungen, Fundstücken, Anekdoten, die täglich auf seine Arbeit einwirkten und diese in einem anhaltend Prozess mitformten. Der Kanadische Pavillon sollte im letzten Jahr vor der Komplettrenovation in ein System von Wasserleitungen, Pumpen, Brunnen, Lecks transformiert werden – in verschiedenste Formen von Wasser, das sich einen verschlungenen Weg bahnt durch Geschichte, Erinnerung und Zufälle rund um die Thematiken von Traumas und Kollisionen.