The Great Chase, 2009–2010

Fiberglas, Mechanismus, Horn, 111 × 182 × 34 cm

Ein Schaukelpferd sollte ohne sichtbare Hand und Elektronik selbständig schaukeln. Dieses Projekt entstand ebenfalls nach längerer Entwicklungsarbeit in der Mechanikwerkstatt der Kunstgiesserei. Vom Original wurde in Indien eine Abformung aus Polyester hergestellt. Die Kufen wurden an die ideale Laufbewegung angepasst. Im Innern des Bauches befindet sich eine Mechanik, die eine Gewichtsverlagerung und somit eine Schaukelbewegung auslöst. Nach dem Aufladen läuft das Pferd für zwei Tage ununterbrochen. Die Frequenz kann dabei manuell eingestellt werden. Ein original Antilopenhorn wird als Fremdkörper an das Ohr gesteckt. Nach Fertigstellung der Mechanik bemalte Christoph Sommer die Holzmusterung. 

Die Skulptur wurde an der Einzelausstellung «inevitable undeniable necessary» in der Galerie Hauser und Wirth in London gezeigt.