Spinning Globe, 2009–2010

Antike Globen, variable Dimensionen

Sieben antike Globen sollen sich ohne sichtbare Mechanik selbständig um die eigene Achse drehen. Mit grösster Vorsicht werden die Kugeln am Äquator aufgetrennt, und ein Antrieb, der in wochenlanger Arbeit entwickelt wurde, wird darin platziert. Nach Verschluss beider Erdhälften ist vom Eingriff praktisch nichts mehr sichtbar, und der Globus dreht sich wie von Zauberhand angeregt ununterbrochen für zehn Tage. Der Globus kann jederzeit durch eine leichte Neigebewegung an- und ausgeschaltet werden dank einem Neigeschalter. Aufgeladen wird der Globus durch zwei Klemmen, die an der Erdachse bzw. am Metallgehäuse angeschlossen werden. An der Gruppenausstellung «Zwischen den Welten» im Kunstmuseum Thun wurden die sieben Globen zum ersten Mal gezeigt.