A Place Called Novosibirsk, 2004, Aluminium/Epoxidharz, ca. 270 x 150 x 80 cm

 

Nach Experimenten von Urs Fischer in der Kunstgiesserei mit Luftballons entstand diese Arbeit: Ein Luftballon zieht das Ende eines Besenstiels hoch!

Um eine gleichmässige Innenspannung zu erhalten, wurde der Luftballon im Wasserbad mit Gips gefüllt. Der erstarrte Guss wurde von der Ballonhaut befreit und in einer Silikonform mit hauchdünnem Epoxidharz laminiert – ein «Ballon» mit minimalem Eigengewicht entstand. Ein in Aluminium gegossener Werkstattbesen wurde im Boden verschraubt. Am Ende des Stiels wurde ein Metallstab befestigt, an dem der Ballon zu schweben scheint.